EINBLICKE

  • NEUBÜRGERFEIER 2018

    Feierlicher Akt für neue Gemeindebürger

    «Ich bin in Baar geboren und aufgewachsen. Da ich mich als echte Schweizerin fühle, fand ich es nun an der Zeit mich einbürgern zu lassen. Schliesslich möchte ich auch meine Rechte und Pflichten vollumfänglich wahrnehmen können», erklärt Antonela Vujevic, die aus praktischen Gründen ihren kroatischen Pass behält. «Wenn ich meine Familie in Kroatien besuche, geht vieles einfacher mit der Doppelbürgerschaft», fügt die angehende Studentin hinzu. Vujevic, war eine von 53 anwesenden Neubürgern, welche vom Bürgerrat in der Rathus-Schüür begrüsst wurden.

     

    Unter den neuen Baarer Bürgern, finden sich jedoch auch elf Menschen ohne Migrationshintergrund. «Meist geschieht so ein Bürgerortwechsel aus emotionalen Gründen», erklärt Bürgerschreiberin Iris Pop. Auch die drei engagierten Schwestern Marina, Janine und Olivia Bühlmann sind in Inwil aufgewachsen und wollten mit diesem Schritt ihre Verbundenheit zu Baar zeigen. Dabei gilt zu erwähnen, dass Olivia Bühlmann bereits im Bürgerrat tätig ist und somit in dieser Funktion ihrer eigenen Einbürgerungsfeier beiwohnen durfte. Paul Langenegger überbrachte Grüsse vom Gemeinderat. «Ich freue mich, dass sie sich dafür entschieden haben, Bürger der schönsten Gemeinde der Welt zu werden.» Der Vizegemeindepräsident appellierte an die Anwesenden sich am Dorfleben zu beteiligen und sich politisch zu engagieren.

     

    Den ersten Urnengang bereits hinter sich hat Marjolein Deen. Die gebürtige Holländerin lebt bereits seit 33 Jahren in der Schweiz. «Mein Lebensmittelpunkt ist seit langem die Gemeinde Baar. Ich fühle mich hier absolut integriert und freue mich darüber, dass bei Wahlen und Abstimmungen nun auch meine Stimme zählt.» Zum Abschluss der Veranstaltung hatte Philippe Bart ein Faktenquiz rund um Baar zusammengestellt. Obwohl die zwölf Fragen auch ausgewiesene Ur-Baarer ins Grübeln gebracht hätten, schlugen sich die neuen Bürger zur Freude des Gemeindearchivars wacker.

     

    Text von Peter Theiler, erschienen im Zugerbieter vom 23. Mai 2018